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Wissenswertes
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Angeln in der Prignitz ist ein reines
Vergnügen. Den Angler erwarten unzählige Seen,
Flüsse, Bäche und Kanäle mit einem großen
Angebot an Fischen. So können dem erfolgreichen
Angler Forellen, Bleie, Plötzen, Karpfen, Aale,
Hechte, Zander und Barsche an den Haken gehen. Wer angeln
gehen will, braucht allerdings einen Fischereischein,
den die staatlichen Fischereibehörden nach bestandener
Angelprüfung vergeben. Erst dann bekommt man eine
Angelkarte, vorrätig beim Landesanglerverband,
in dem Kreisangelverband und in Angelgeschäften.
Mehr als 6196 Angler 1*,
größtenteils in Vereinen organisiert, gehen
in der Prignitz diesem Hobby nach. Interessenten und
Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.
Die nachfolgenden Seiten bieten dem interessierten Prignitzer und Besucher der Prignitz alles an Informationen rund um das Angeln in der Prignitz. Sie suchen einen Verein, ein Fachgeschäft, ein interessantes Gewässer, eine Pension in Ihre Nähe? Hier werden Sie es finden.
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Die durchsichtigen Angelschnuren tauchen in den Fluß und verbinden uns mit der geheimnisvollen, undurchdringbaren Dunkelheit der Tiefen. Die Stille der Abendruhe steigert unsere Unruhe. Mit der hereinbrechenden Dunkelheit nähert sich die Zeit, in der Raubfische auf Jagd ausziehen. Plötzlich erbebt die Spitze einer der aufgestellten Ruten unmerklich, die Schnur spannt sich und verschwindet ins Wasser. Jetzt gibt es nur eins, die Rute packen und abwickeln. Der Fisch schwimmt mit der erhaschten Beute zum Grund und darf noch nicht den geringsten Widerstand spüren.
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Erst als die Leine stillt steht, haken wir ein. Das Pfeifen des von der scharfen Schnur durchschnittenen Wassers und die durchgebogene Rute sind nur das Vorspiel des beginnenden Kampfes. Der wilde Gegner, der sich an der Angel verbissen hat, sammelt auf dem Grund des Flusses Kräfte für einen mächtigen Widerstand. Wir ahnen, um was für
einen Fisch es sich handelt, die Art und Weise seines Kampfes verrät vieles.
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Aber erst als über der Wasserfläche ein langer, schlangenartiger Körper auftaucht, haben wir Gewißheit. Es ist ein Aal, der Vagabund der Wasserläufe, ein Raubtier der Dämmerung und Nacht. Er windet sich, wälzt das Wasser um, dreht sich wie eine Spindel um die eigene Achse, verwirrt die Schnur und wirft mit dem Kopf. Seine Bewegungen streben immer zum Grund hin, denn dort könnte es ihm gelingen, die Schnur im Wurzelwerk zu verfangen und abzureißen. Lange widersteht der Fisch den Bemühungen des Anglers. Das anhaltende Ziehen der Leine erschöpft ihn aber allmählich und zuletzt erscheint er in Ufernähe, in Reichweite des Keschers, an der Oberfläche. 2*
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| * siehe Quellen |
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