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Der Knieperkohl - Das Nationalgericht der Prignitz

KnieperkohlDer Knieperkohl ist ein Prignitzer Original. Er ist beheimatet in einer Region, in der die armen Leute auf dem Lande nichts verkommen ließen. Zusammen mit Fett vom Schlachten ergibt er eine schmackhafte Mahlzeit. Heute wird das "wieder belebte" Arme-Leute-Essen mit Fleisch gereicht. Viele ältere Leute kennen den Knieper noch von ihren Großeltern und schätzen das traditionelle Essen, das besonders in der kalten Jahreszeit schmeckt. Der Knieperkohl erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist in der Wintersaison auf immer mehr Speisekarten heimischer Restaurants gar nicht mehr wegzudenken. Eine die sich dem Knieper machen verschrieben hat ist Sabine Schneider. Sie baut den Kohl an, erntet ihn und verarbeitet ihn. Die Herstellung erfolgt dabei auf traditionelle Art und Weise und zum größten Teil von Hand. Der Knieperkohl kann dann bei ihr frisch aus den Topf oder eingemacht in Gläser erstanden werden. Der Verkauf der Spezialität erfolgt aber nicht nur vom heimischen Hof sondern auch durch Einzelhändler, wie zum Beispiel die Fleischereien, die ihr Sortiment damit um Einiges bereichern.

Man nehme:
Weißkohl, Grünkohl und Blaukohl (ausgefranste Blätter) zu je gleichen Teilen, Weinreben, Salz

Der Kohl wird klein geschnitten, gewaschen und in einem großen Topf aufgekocht. Die Blattrippen sollten entweder herausgeschnitten oder klein gehackt. Am besten eignet sich der Kohl, der bereits die ersten Nachtfröste abbekommen hat. Nach dem Aufwallen gießt man ihn ab, gibt ihn auf ein großes Leintuch und drückt das Wasser heraus. Danach gibt man alle drei Kohlsorten in einen großen Bottich und vermengt diese miteinander. Den Kohl gut salzen, aber nicht zu viel sonst wässert er zu stark. Das Kohlgemisch wird nun in Steintöpfe gepresst und die Weinreben mit eingeschichtet. Zum Schluss gibt man auf den Kohl einen Teller und beschwert diesen mit einem großen Stein. Nun muss der Kohl 10 Wochen gären. Nach dem Öffnen des Steintopfes empfiehlt es sich den Kohl in Gläser zu füllen und einzukochen, da es passieren kann, das der Knieper "beschlägt" und ungenießbar wird. Der Kohl schmeckt am besten, serviert man ihn mit fettem Fleisch wie Eisbein, Bauchspeck, Rauchfleisch, Kohlwurst oder durchwachsenden Kassler. Dazu gibt man den Knieper in eine feuerfeste Form, gibt das Fleisch (und eventuell noch Schmalz) darauf und gart das Ganze im Backofen.

Auf die Frage, woher der Knieper seinen Namen hat, gibt's nur eine Antwort:
"Essen Sie nur reichlich davon. Wenn´s im Bauch kniept, war´s bestimmt der Knieper."

 
Knieperkohl-Rezept des ARD-Buffets
 
Hier einige Berichte über den Prignitzer Knieperkohl:
Stimme.de - Knieperproduktion läuft auf vollen Touren
BerlinOnline.de - Kult aus der Prignitz: Knieperkohl statt Kanzler-Currywurst
 
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